Im Jahre 386 vor Christus ist das
Perserreich noch immer, trotz seiner Niederlagen gegen
die Griechen, die gewaltigste Machtballung im östlichen
Mittelmeerraum.Doch zahlreiche innere Probleme plagen
das Riesenreich, es häufen sich Unruhen und Aufstände,
in deren Folge sich ganz Ägypten von der Perserherrschaft
befreit.
Die Hegemonie über Griechenland
hat derzeit Sparta inne, und auch Athen erstarkt
erneut zu einer bedeutenden Seemacht, aber die goldene
Zeit der freien Poleis ist
vorbei, und im Norden entwickelt sich bald ein neuer
Gegenspieler: Makedonien.
Das westliche Mittelmeer wird weitgehend
von den phoenikischen Karthager
beherrscht, die ihr Handelsimperium ständig vergrößern
und dabei immer mehr
mit den Griechenstädten Siziliens, allen voran Syracus,
in Konflikt geraten.
Rom dagegen ist gerade erst von
gallischen Horden geplündert worden, sein Einflussgebiet
endet zu dieser Zeit noch kurz hinter den eigenen
Stadtmauern.
So gilt es für die Römer zunächst, die Vormachtstellung
in Italien zu erringen...