Europa, im Jahre des Herrn 955.
Das mächtige Kaiserreich Karls des Großen ist seit langem
zerfallen, und seine Nachfolger sind nur schwache, bedrohte
Gebilde. Während das Frankenreich, ebenso
wie Britannien, ständig unter Plünderungszügen der grausamen
Wikinger leidet, sind
auf deutschem Gebiet immer wieder Einfälle ungarischer
Reiterhorden zu erdulden.
Im Osten steht Byzanz, Erbe Roms, auf dem Höhepunkt seiner
Macht. Doch schon kündigen sich schwere Abwehrkämpfe an,
besonders mit den moslemischen Arabern,
die seit dem Tod Mohammeds 632 in einem ungeheurem Eroberungszug
fast den gesamten nahen Osten, Nordafrika und sogar die
iberische Halbinsel unterworfen haben.
Für die europäischen Mächte gilt es nun, die eigene Herrschaft
zu festigen und sich der drohenden Auseinandersetzung
zwischen Christentum und Islam zu stellen.